Akupunktur in Zürich Albisrieden:
seit Oktober 2001 in eigener Praxis
Akupunktur ist die bekannteste Methode der Chinesischen Medizin – und die, vor der die meisten Menschen am meisten Respekt haben. Beides hat denselben Grund: die Nadeln. Auf dieser Seite steht deshalb nicht nur, wobei Akupunktur hilft, sondern auch, wie viele Nadeln ich setze, wie dünn sie sind und was Sie dabei tatsächlich spüren.
In meiner Praxis in Zürich Albisrieden behandle ich seit Oktober 2001 mit Akupunktur. Aus Altstetten, Wiedikon und dem Sihlfeld sind Sie in wenigen Minuten hier. Jede Behandlung beginnt mit einer ausführlichen Diagnose nach TCM, denn dieselbe Beschwerde kann bei zwei Menschen ganz unterschiedliche Ursachen haben – und braucht dann auch unterschiedliche Punkte.
Bei diesen Beschwerden hilft Akupunktur besonders gut
Diese Beschwerden bringen Menschen am häufigsten zu mir. Zu jeder finden Sie eine eigene Seite mit Behandlungsablauf und Antworten auf die häufigsten Fragen:
- Akute und chronische Schmerzen sowie Rücken-, Nacken- und Gelenkbeschwerden
- Migräne und Kopfschmerzen
- Schlafstörungen und Insomnia
- Innere Unruhe und Stress sowie Burnout und Erschöpfung
- Allergien und Heuschnupfen
- Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Akne und Ekzeme
- Verdauungsbeschwerden und Reizdarm
- Menstruationsbeschwerden und Wechseljahrbeschwerden
- ein geschwächtes Immunsystem
Einen Überblick über alle Bereiche finden Sie unter Praxisschwerpunkte.
So läuft eine Behandlung bei mir ab
Wie viele Nadeln – und wer das entscheidet
In der Regel setze ich acht bis etwa sechzehn Nadeln. Bei Beschwerden am Bewegungsapparat können es mehr werden, weil dort oft sogenannte Schmerzpunkte dazukommen – Stellen, die wehtun, aber nicht zwingend klassische Akupunkturpunkte sind.
Ich habe für jede Behandlung ein Konzept, das ich umsetzen möchte. Wie viele Nadeln es am Ende werden, entscheiden aber Sie. Wenn es für Sie reicht, setze ich keine weiteren – nach dem Grundsatz: weniger ist mehr. Eine Behandlung, bei der jemand die Zähne zusammenbeisst, bringt niemandem etwas.
Wenn Sie Angst vor Nadeln haben
Diese Angst ist verbreitet, und sie stammt fast immer aus der Kindheit: von Spritzen, die wirklich weh getan haben. Nur sind eine Spritzenkanüle und eine Akupunkturnadel in der Grösse Welten voneinander entfernt. Eine Akupunkturnadel ist etwa einen Fünftelmillimeter dick.
Ich nehme Ihnen die Angst nicht mit Zureden, sondern mit Vorbereitung: Ich erkläre Ihnen vorher, wo die Nadel hinkommt und wie fein sie ist. Und wenn ich merke, dass jemand angespannt ist, lenke ich beim Setzen ab – meistens mit einer Frage aus dem Gespräch, das wir ohnehin gerade führen.
Ehrlich gesagt: Auch eine Akupunkturnadel kann spürbar sein. Aber bei weitem nicht so, wie die meisten es sich vorstellen. Wissen tut man es erst, wenn man es ausprobiert hat.
Was während der Behandlung passiert
Die Nadeln bleiben etwa 30 bis 45 Minuten liegen. Ich bin während der ganzen Zeit bei Ihnen – Sie liegen nicht allein in einem Raum, während nebenan schon der nächste Patient behandelt wird. Viele werden dabei müde oder spüren ein Ziehen, ein Schweregefühl oder ein leichtes Kribbeln. Das ist erwünscht und zeigt, dass der Punkt reagiert.
Diese Methoden setze ich ergänzend ein
Akupunktur steht bei mir selten allein. Je nachdem, was die Diagnose zeigt, kommen dazu:
- Tuina-Massage – wenn Energie gestaut ist und die Leitbahnen geöffnet werden müssen, arbeite ich beides meist zusammen.
- Moxibustion – Wärme, wenn Kälte im Spiel ist.
- Schröpfen und Gua Sha – bei hartnäckigen Verspannungen und Blockaden.
- Chinesische Kräutermedizin – vor allem, wenn etwas aufgebaut werden muss, und bei Hitze oder Stauung als Unterstützung.
- Ernährung nach TCM – oft der Teil, der zwischen den Behandlungen am meisten ausmacht.
Ihr Termin in Zürich Albisrieden
Eine Erstkonsultation dauert länger als eine Folgebehandlung, weil am Anfang das ausführliche Gespräch, die Puls- und die Zungendiagnose stehen. Was eine Sitzung kostet und wie die Abrechnung über die Zusatzversicherung funktioniert, steht unter Ablauf und Kosten.
Wenn Sie unsicher sind, ob Akupunktur bei Ihrer Beschwerde das Richtige ist, schreiben Sie mir oder rufen Sie an. Ich sage Ihnen ehrlich, wie ich es einschätze – auch wenn die Antwort einmal Nein lautet. Mehr über meinen Werdegang und meine Ausbildungen finden Sie unter Über mich.
Häufige Fragen zur Akupunktur
Tut Akupunktur weh?
Ehrlich gesagt: ein wenig schon. Eine Nadel durchdringt die Haut, und dort sitzen Nervenzellen – das lässt sich nicht wegreden. Es ist aber ein anderer Schmerz, als man ihn erwartet: kurz, fein, oft nur ein Ziehen oder ein dumpfes Gefühl, das gleich wieder nachlässt. Die meisten meiner Patientinnen und Patienten haben sich die Akupunktur deutlich schmerzhafter vorgestellt, als sie sie dann tatsächlich erleben. Die Nadeln sind etwa einen Fünftel Millimeter dick, und ich setze acht bis rund sechzehn davon. Sagen Sie mir jederzeit, wenn eine Nadel unangenehm bleibt – dann korrigiere ich sie sofort.
Das Behandlungsprogramm ergibt sich aus der Diagnose – wie viele Nadeln ich setze und wohin, entscheide ich also nicht aus dem Bauch heraus. Mitbestimmen können Sie trotzdem: Wer weniger Nadeln möchte, bekommt weniger, und wenn es Ihnen während der Sitzung zu viel wird, sagen Sie es einfach. Ich nehme Nadeln auch wieder heraus.
Wie viele Nadeln setzen Sie?
Meist acht bis etwa sechzehn. Bei Beschwerden am Bewegungsapparat können es mehr sein, weil Schmerzpunkte dazukommen. Die Zahl bestimmen letztlich Sie: Wenn es für Sie genug ist, höre ich auf.
Wie lange dauert eine Behandlung?
Die Nadeln bleiben 30 bis 45 Minuten liegen. Die Erstkonsultation dauert länger, weil Anamnese, Puls- und Zungendiagnose dazukommen.
Wie viele Behandlungen brauche ich?
Bei akuten Beschwerden oft drei bis sechs in wöchentlichen Abständen. Bei chronischen Bildern rechne ich mit zehn bis zwölf, manchmal mit einem zweiten Zyklus nach einer Pause. Nach vier bis fünf Sitzungen ziehen wir gemeinsam Zwischenbilanz.
Sind die Nadeln steril?
Ja. Ich verwende ausschliesslich sterile Einwegnadeln, die nach der Behandlung entsorgt werden.
Setzen Sie die Nadeln dort, wo es weh tut?
Nicht unbedingt. Oft wähle ich Punkte an Händen, Füssen oder Unterschenkeln, die über die Leitbahnen mit der schmerzenden Stelle verbunden sind. Manchmal kombiniere ich sie mit Punkten in der Nähe der Beschwerden.
Darum müssen Sie sich für die Akupunktur oft nur wenig ausziehen.
Was soll ich vor und nach der Behandlung beachten?
Kommen Sie nicht mit ganz leerem und nicht mit sehr vollem Magen. Planen Sie danach möglichst keinen anstrengenden Sport – viele sind nach der Behandlung müde, und das ist gewollt. Trinken Sie etwas Warmes.
Kann Akupunktur eine ärztliche Behandlung ersetzen?
Nein. Bei unklaren, plötzlich aufgetretenen oder starken Beschwerden gehört die ärztliche Abklärung an den Anfang. Ärztliche Befunde beziehe ich gern in die Behandlung ein, und wo eine Weiterweisung nötig ist, spreche ich das an.
Akupunktur ist eine von fünf Säulen. Wie sie mit Kräutern, Ernährung, Bewegung und den manuellen Verfahren zusammenspielt, lesen Sie auf der Übersichtsseite zur Traditionellen Chinesischen Medizin.
Kosten und Krankenkasse
Erstkonsultation CHF 225.– (rund 90 Minuten), Folgebehandlung CHF 150.– (rund 60 Minuten).
Die meisten Zusatzversicherungen für Komplementärmedizin übernehmen einen Teil der Kosten. Ich bin beim EMR registriert und Mitglied beim NVS.