Tuina-Massage in Zürich Albisrieden: Hände lösen Verspannungen im Schulter- und Rückenbereich
Tuina-Massage in Zürich Albisrieden: Hände lösen Verspannungen im Schulter- und Rückenbereich

Tuina-Massage in Zürich Albisrieden:
die Heilmassage der Chinesischen Medizin

Tuina ist die Heilmassage der Traditionellen Chinesischen Medizin. Sie arbeitet an denselben Leitbahnen und Punkten wie die Akupunktur, nur mit den Händen statt mit Nadeln – und damit gezielter als eine reine Entspannungsmassage.

Seit 2003 behandle ich mit Tuina, seit 2021 in meiner Praxis an der Albisriederstrasse 290A in Zürich Albisrieden. Am häufigsten kommen Menschen mit Verspannungen im Nacken und in den Schultern zu mir, mit Rückenschmerzen im Lendenbereich sowie mit Knie- und Sprunggelenksbeschwerden. Ausgebildet wurde ich von 2001 bis 2003 an der Akademie für chinesische Naturheilkunst in Winterthur, der Schule von Dr. med. Hamid Montakab. 2018 kam die Tuina-Traumatologie bei Dr. med. Karl Zippelius und Rolf Rothe dazu. Mehr zu meinem Werdegang finden Sie unter Über mich.

Was die Tuina-Massage von einer Wellnessmassage unterscheidet

Massage entlang der Leitbahnen

Der Unterschied liegt nicht im Druck, sondern im Vorgehen. Bevor ich mit den Händen arbeite, steht das Gespräch, der Puls und die Zunge – dieselbe Diagnostik wie bei jeder Behandlung in der Traditionellen Chinesischen Medizin. Daraus ergibt sich, wo ich ansetze: nicht nur dort, wo es weh tut, sondern entlang der Leitbahnen, die zu dieser Region gehören. Deshalb kann es sein, dass ich bei Nackenbeschwerden auch die Unterarme und die Hände mitbehandle.

An, Mo, Tui und Na: die Griffe der chinesischen Massage

Die Namen der Grifftechniken beschreiben, was sie tun: An steht für drücken, Mo für kreisendes Reiben, Tui für schieben und Na für greifendes Kneten. In einer Behandlung setze ich diese Griffe kombiniert ein – drücken, rollen, kneten, dehnen und, wo es sinnvoll ist, Gelenke vorsichtig mobilisieren. Welche Technik zum Zug kommt, entscheide ich danach, was das Gewebe unter den Händen zeigt.

Warum Tuina kein Wellnessangebot ist

Eine Wellnessmassage tut gut und soll das auch. Tuina verfolgt darüber hinaus ein therapeutisches Ziel: Sie soll Blockaden lösen und den Fluss von Qi und Blut in einer bestimmten Region wieder in Gang bringen. Entsprechend arbeite ich nicht nach einem festen Ablauf, sondern nach dem Befund – bei jeder Sitzung neu.

Bei welchen Beschwerden ich Tuina am häufigsten einsetze

Nacken und Schultern

Das ist der häufigste Grund, aus dem Menschen für eine Massage zu mir kommen: Verspannungen vom langen Sitzen am Bildschirm, ein steifer Nacken nach Zugluft, Schultern, die bis in den Hinterkopf ziehen. Oft spielt Anspannung mit hinein – dazu finden Sie mehr unter Innere Unruhe und Stress sowie unter Migräne und Kopfschmerzen.

Rückenschmerzen im Lendenbereich

Der untere Rücken reagiert auf einseitige Belastung, auf Kälte und auf zu wenig Bewegung. Hier arbeite ich mit kräftigeren Griffen entlang der Rückenmuskulatur und beziehe Gesäss und Beine mit ein. Einen Überblick über meine Arbeit bei Schmerzen geben die Seiten Schmerztherapie und Beschwerden am Bewegungsapparat.

Knie, Sprunggelenk und Ellbogen

Bei Gelenkbeschwerden verbinde ich die Massage mit vorsichtiger Mobilisation und behandle auch die Muskulatur oberhalb und unterhalb des Gelenks. Ausführlicher habe ich das in meinen Beiträgen zu Knieschmerzen und zum Tennisarm beschrieben. Auch bei Restless Legs gehört die Massage der Beine für mich dazu.

So läuft eine Massagebehandlung bei mir ab

Mit einem Tuch oder mit Öl

Sie liegen auf der Behandlungsliege. Ich arbeite entweder über ein Tuch, das über den Körper gelegt wird, oder direkt auf der Haut mit Öl. Beides ist möglich – Sie sagen mir vorher, was Ihnen angenehmer ist, und Sie ziehen nur so viel aus, wie für die behandelte Region nötig ist.

Wie sich Tuina anfühlt

Tuina ist kräftiger als eine Wellnessmassage, aber es ist keine Behandlung, die man aushalten muss. Meine Patientinnen und Patienten beschreiben sie durchwegs als angenehm, wohltuend und entspannend. Sagen Sie mir trotzdem jederzeit, wenn ein Griff zu stark wird: Ich passe den Druck sofort an. Wie bei der Akupunktur gilt auch hier, dass mehr Kraft nicht mehr Wirkung bedeutet.

Ich bin während der ganzen Behandlung bei Ihnen

Sie liegen nicht allein im Raum. Ich bin während der gesamten Sitzung bei Ihnen, sehe, wie Sie reagieren, und kann jederzeit nachjustieren. Das ist mir wichtig und unterscheidet sich von Abläufen, bei denen man zwischendurch sich selbst überlassen wird.

Tuina in Kombination mit Gua Sha, Moxibustion oder Akupunktur

In den meisten Sitzungen bleibt es nicht bei der Massage allein. Was dazukommt, richtet sich nach Ihrer Situation – und entschieden wird es von Ihnen: Ich sage Ihnen, was ich für sinnvoll halte, und Sie bestimmen, was gemacht wird. Wenn Sie ausschliesslich eine Massage möchten, ist das ebenso in Ordnung.

Gua Sha

Das Ausstreichen der Haut mit einem Schaber eignet sich, wenn sich die Muskulatur hartnäckig verspannt zeigt oder eine Erkältung in den Schultern sitzt. Es hinterlässt für einige Tage Rötungen, die von selbst wieder verschwinden.

Moxibustion

Das Erwärmen von Punkten mit Beifusskraut setze ich vor allem dann ein, wenn Beschwerden bei Kälte schlimmer werden und Wärme guttut – ein häufiges Muster bei Rücken- und Gelenkbeschwerden.

Akupunktur

Die häufigste Kombination ist Tuina zusammen mit Akupunktur in derselben Sitzung. Die Massage bereitet das Gewebe vor, die Nadeln arbeiten anschliessend gezielt an einzelnen Punkten. Ich behandle dabei mit acht bis rund sechzehn Nadeln.

Je nach Befund kommt auch das Schröpfen dazu. Einen Überblick über alle Beschwerden, die ich behandle, finden Sie unter Praxisschwerpunkte.

Kosten und Krankenkasse

Erstkonsultation CHF 225.– (rund 90 Minuten), Folgebehandlung CHF 150.– (rund 60 Minuten).

Tuina kombiniere ich in der Regel mit Akupunktur. Dann gilt die Sitzung als TCM-Behandlung, und Ihre Zusatzversicherung für Komplementärmedizin übernimmt je nach Police einen Teil. Eine reine Massage-Sitzung bezahlen Sie selbst. Ich bin beim EMR registriert und Mitglied beim NVS.

→ Alles zu Ablauf, Kosten und Rückerstattung

Häufige Fragen zur Tuina-Massage in Zürich

Nein. Tuina arbeitet kräftiger als eine Wellnessmassage, meine Patientinnen und Patienten empfinden sie aber durchwegs als angenehm und wohltuend. Der Druck richtet sich nach Ihnen: Sagen Sie mir jederzeit, wenn ein Griff zu stark ist, dann passe ich ihn sofort an.

Nur so weit, wie es für die behandelte Region nötig ist. Ich arbeite entweder über ein Tuch, das über den Körper gelegt wird, oder mit Öl direkt auf der Haut. Was Ihnen angenehmer ist, besprechen wir vorher.

Die klassische Massage folgt der Muskulatur. Tuina folgt zusätzlich den Leitbahnen der Chinesischen Medizin und stützt sich auf eine vorangehende Diagnose mit Puls und Zunge. Deshalb behandle ich manchmal Regionen mit, die auf den ersten Blick nichts mit Ihren Beschwerden zu tun haben.

Ja, das ist sogar die häufigste Form. Die Massage bereitet das Gewebe vor, die Nadeln arbeiten anschliessend gezielt an einzelnen Punkten. Sie entscheiden aber, was in Ihrer Sitzung gemacht wird – ich gebe nur eine Empfehlung ab.

Das hängt davon ab, wie lange die Beschwerden schon bestehen. Frische Verspannungen lösen sich oft rasch, langjährige Probleme brauchen mehr Zeit. Nach der Erstkonsultation sage ich Ihnen ehrlich, mit welchem Rahmen ich rechne – und auch dann, wenn ich glaube, dass eine Massage bei Ihnen nicht das Richtige ist.

Verspannungen in Nacken, Schultern und oberem Rücken durch langes Sitzen sind ein häufiger Grund für eine Tuina-Massage. Die Massage lockert die Muskulatur und fördert die Durchblutung.

Damit die Wirkung anhält, zeige ich Ihnen einfache Übungen für den Arbeitsplatz.

Trinken Sie ausreichend und gönnen Sie sich danach etwas Ruhe statt gleich das nächste Training. Wenn Gua Sha dazugekommen ist, bleiben für einige Tage Rötungen auf der Haut sichtbar; sie sind harmlos und verschwinden von selbst.

Bei Fieber, akuten Entzündungen, frischen Verletzungen, offenen Wunden sowie bei Thrombosen oder unklaren Schwellungen wird nicht massiert. Auch in der Schwangerschaft und bei bestimmten Vorerkrankungen gelten Einschränkungen. Sagen Sie mir solche Dinge bitte beim Erstgespräch – und lassen Sie unklare oder plötzlich auftretende Beschwerden zuerst ärztlich abklären.

Sie müssen Verspannungen nicht einfach hinnehmen. Wenn Sie unsicher sind, ob eine Tuina-Massage bei Ihren Beschwerden das Richtige ist, rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir – ich sage Ihnen offen, was ich für sinnvoll halte.