Schmerztherapie in Zürich Albisrieden:
akute und chronische Schmerzen lindern
Schmerz kostet Kraft. Wer ihn über Wochen mit sich trägt, schläft schlechter, bewegt sich weniger und zieht sich zurück – und genau das verstärkt ihn wieder. In meiner Praxis in Zürich Albisrieden behandle ich akute wie chronische Schmerzen mit Akupunktur, Tuina und chinesischen Kräutern, und zwar an der Ursache, nicht nur am Symptom.
In der Chinesischen Medizin ist Schmerz ein Signal: Die Lebensenergie (Qi) oder das Blut fliesst nicht mehr frei. Wo etwas stockt, entsteht Schmerz. Als eidg. dipl. Naturheilpraktiker TCM mit über 25 Jahren Erfahrung suche ich deshalb zuerst die Blockade – und löse sie dort, wo sie sitzt.
Einen Überblick über die Grundlagen der Traditionellen Chinesischen Medizin – Geschichte, Diagnose und die fünf Säulen – finden Sie auf meiner Übersichtsseite.
Welche Schmerzen ich behandle
Kopfschmerzen und Migräne
Spannungskopfschmerzen, chronische Migräneattacken und Kopfschmerzen, die vom Nacken ausgehen. Alles dazu auf der Seite Migräne und Kopfschmerzen.
Schmerzen am Bewegungsapparat
Rücken, Nacken, Schultern, Hüfte und Knie, Sehnen und Gelenke: Wenn Ihre Beschwerden Muskeln, Sehnen, Gelenke oder die Wirbelsäule betreffen, finden Sie die Einzelheiten auf der Seite Schmerzen am Bewegungsapparat. Zu zwei häufigen Beschwerden habe ich eigene Beiträge geschrieben: Knieschmerzen stoppen und Tennisarm.
Nervenschmerzen (Neuralgien)
Hartnäckige Nervenschmerzen wie die Trigeminusneuralgie oder eine Ischialgie – brennend, einschiessend, oft schwer einzugrenzen. Gerade hier liegt eine Stärke der Akupunktur: Es ist nicht nötig, dort zu nadeln, wo es schmerzt. Für die einzelnen Areale und für viele typische Beschwerdebilder gibt es Fernpunkte, die über die Leitbahnen ihren Bezug zum betroffenen Gebiet haben. So lässt sich auch eine sehr empfindliche Region behandeln, ohne sie zusätzlich zu reizen.
Chronische Schmerzen ohne klaren Befund
Diffuse oder wandernde Schmerzen, die trotz vollständiger Abklärung keinen eindeutigen organischen Befund ergeben. Dass «nichts gefunden» wurde, heisst nicht, dass nichts da ist. In der Chinesischen Medizin gibt es für solche Bilder eigene Muster – und damit Ansatzpunkte für eine Behandlung.
Funktionelle und krampfartige Beschwerden
Schmerzhafte Dysbalancen im Magen-Darm-Trakt oder im Unterleib. Mehr dazu auf den Seiten Verdauungsbeschwerden und Menstruationsbeschwerden.
Bei plötzlich einsetzenden, sehr starken Schmerzen, bei Schmerzen nach einem Unfall sowie bei Taubheitsgefühlen, Kraftverlust oder Lähmungserscheinungen gehört die Abklärung zuerst in ärztliche Hände. Die Chinesische Medizin ergänzt diese Behandlung – sie ersetzt sie nicht. Wo meine Arbeit aufhört und ärztliche Hilfe gefragt ist, habe ich auf der Seite Grenzen der TCM ausführlich beschrieben.
Ob akut nach einer Verletzung oder als langanhaltender, chronischer Zustand – Schmerzen haben vielfältige Ursachen im Bereich des Gewebes, der Muskeln oder des Nervensystems. Eine umfassende medizinische Übersicht zu den Entstehungsweisen und verschiedenen schulmedizinischen sowie ergänzenden Behandlungsoptionen bietet das Gesundheitsportal NetDoktor mit seinem Fachbeitrag zu Schmerzen.
Wie die Chinesische Medizin Schmerz versteht
«Wo Fluss ist, ist kein Schmerz – wo Schmerz ist, ist kein Fluss.» Dieser Satz ist der Kern. Entscheidend ist dann, warum es stockt, denn davon hängt die Behandlung ab:
- Stauung nach Überlastung oder Verletzung – stechender, gut lokalisierbarer Schmerz, meist mit klarem Auslöser.
- Kälte – Schmerzen, die bei nasskaltem Wetter zunehmen und auf Wärme deutlich besser reagieren.
- Hitze – gerötet, geschwollen, überwärmt, pochend; Kühlung tut gut.
- Anspannung – der Schmerz wandert, wechselt die Intensität und hängt spürbar am Stresslevel. Häufig bei Nacken, Kiefer und Kopf.
- Schwäche – dumpf und ziehend, nimmt unter Belastung zu und lässt in Ruhe nach. Typisch bei langem Verlauf.
Zwei Menschen mit derselben ärztlichen Diagnose bekommen bei mir deshalb oft eine unterschiedliche Behandlung – wärmen oder kühlen, lösen oder stärken.
Wie ich chronische Schmerzen behandle
Am Anfang steht ein ausführliches Gespräch: wo, seit wann, wodurch besser, wodurch schlechter. Dazu Puls- und Zungendiagnostik und eine Untersuchung der betroffenen Region. Daraus ergibt sich, womit wir arbeiten:
- Akupunktur: löst die Blockade und aktiviert die körpereigene Schmerzhemmung – meist die Grundlage.
- Tuina-Heilmassage: arbeitet an Muskulatur und Faszien und macht steife Bereiche wieder beweglich.
- Schröpfen und Gua Sha: lösen festsitzende Verspannungen, vor allem im Rücken- und Schulterbereich.
- Moxibustion: Wärme dort, wo Kälte den Schmerz verstärkt.
- Chinesische Kräutermedizin: wirkt zwischen den Terminen weiter – besonders bei chronischen Verläufen.
Alles zu Terminen, Dauer und Preisen finden Sie unter Ablauf & Kosten.
Ein Verlauf aus meiner Praxis
Ausgangslage: Ein 52-jähriger Handwerker litt seit längerem unter immer wiederkehrenden Ischias-Beschwerden: Schmerzen im Lendenbereich, die seitlich in die Oberschenkel ausstrahlten. Eine MRI-Untersuchung hatte zuvor keine Einengung eines Nervs im unteren Rücken gezeigt.
Befund: Bei der Untersuchung zeigten sich starke Druckpunkte im unteren Rücken, im Gesäss und seitlich am Oberschenkel. Die schwere körperliche Arbeit hatte zu starken Muskelverspannungen geführt, die den Ischiasnerv mechanisch reizten und einengten.
Behandlung: Akupunktur und gezielte Tuina-Massage, insgesamt zwölf Sitzungen im wöchentlichen Abstand.
Verlauf: Direkt nach der ersten Behandlung hatte er deutlich weniger Schmerzen. Bis zur zweiten Sitzung waren sie aber wieder da – das beobachte ich bei muskulären Verspannungen sehr häufig: Die Akupunktur verschafft Erleichterung, die anfangs aber noch nicht anhält, und es braucht weitere Behandlungen. Bei der zweiten Sitzung war der Patient konsterniert und glaubte kaum mehr an einen Erfolg. Mit Geduld und regelmässiger Behandlung lösten sich die Verspannungen aber stetig. Nach zwölf Sitzungen war er beschwerdefrei. Zur Vorbeugung kommt er heute einmal im Monat.
Fazit: Bei dauernder körperlicher Belastung gibt es keine schnelle Heilung. Die Verbindung aus Akupunktur, manueller Behandlung und regelmässiger Pflege kann aber helfen, dass der Körper schmerzfrei bleibt.
Weitere Erfahrungen: Was Patientinnen und Patienten schreiben
Häufige Fragen zur Schmerztherapie
Wie schnell wirkt die Behandlung – und wie viele Termine brauche ich?
Das hängt davon ab, wie lange der Schmerz schon besteht.
- Akut, erst wenige Tage alt: Oft braucht es nur 1 bis 3 Behandlungen, bis der Schmerz deutlich besser oder ganz weg ist, zum Beispiel bei einem steifen Nacken nach Zugluft.
- Chronisch, seit Monaten oder Jahren: Hier braucht es mehr Geduld. Meist planen wir einen Zyklus von 10 bis 12 Behandlungen in wöchentlichem Abstand. Bei langjährigen Verspannungsschmerzen im Rücken oder Nacken kann es mehrere Wochen dauern, bis der Schmerz abklingt und ganz verschwindet.
Wir ziehen unterwegs offen Zwischenbilanz: Erst werden meist die schmerzfreien Phasen länger, dann die Schübe seltener.
Tut Akupunktur weh?
Ein wenig schon – aber anders, als die meisten erwarten: ein kurzer, feiner Stich, oft nur ein Ziehen, das gleich wieder nachlässt. Wie sich die Nadeln genau anfühlen und wie Sie während der Sitzung mitbestimmen können, habe ich auf der Seite Akupunktur beschrieben.
Kann ich kommen, wenn ich Schmerzmittel nehme?
Ja, und bitte setzen Sie nichts eigenmächtig ab. Schmerzmittel und Akupunktur stören sich nicht. Das Ziel ist, dass Sie im Verlauf weniger davon brauchen – wann und wie Sie reduzieren, besprechen Sie mit der Ärztin oder dem Arzt, der sie verordnet hat.
Hilft TCM auch, wenn die Abklärung nichts ergeben hat?
Gerade dann ist sie oft einen Versuch wert. Ein unauffälliger Befund bedeutet, dass keine strukturelle Ursache gefunden wurde – nicht, dass der Schmerz eingebildet ist. Die Chinesische Medizin beschreibt solche Bilder über Muster wie Anspannung, Kälte oder Schwäche und kann dort ansetzen, wo die Bildgebung nichts zeigt.
Wie fühle ich mich nach der Behandlung?
Viele sind nach der Behandlung müde – und das ist so gewollt. Durch die Entspannung kann die Energie erst wieder richtig fliessen, und genau das ist für den Heilungsprozess sehr wertvoll. Planen Sie danach nach Möglichkeit keinen vollen Terminkalender.
Gelegentlich zieht es am Behandlungstag in der behandelten Region kurz nach; das legt sich meist innert eines Tages. Eine deutliche, anhaltende Verschlechterung ist dagegen nicht normal – melden Sie sich in diesem Fall bitte bei mir, dann passe ich die Behandlung an.
Was kann ich zwischen den Terminen selbst tun?
Bewegung im schmerzfreien Bereich, Wärme bei kältebedingten Beschwerden, und Pausen, bevor der Schmerz kommt, statt danach. Bei Nacken- und Kopfschmerzen hilft ein Blick auf den Arbeitsplatz und den Schlaf – mehr dazu auf den Seiten Innere Unruhe und Stress und Schlafstörungen. Was für Sie sinnvoll ist, halten wir gemeinsam fest.
Soll ich meine Schmerzen zuerst ärztlich abklären lassen?
Bei neuen, sehr starken oder unklaren Schmerzen ja – zum Beispiel nach einem Unfall oder wenn Fieber, Taubheitsgefühle oder Lähmungen dazukommen. Die TCM ergänzt die ärztliche Abklärung, sie ersetzt sie nicht.
Bringen Sie vorhandene Berichte oder Röntgenbilder gerne zum ersten Termin mit; das hilft mir, die Behandlung zu planen.
Kosten und Krankenkasse
Erstkonsultation CHF 225.– (rund 90 Minuten), Folgebehandlung CHF 150.– (rund 60 Minuten).
Die meisten Zusatzversicherungen für Komplementärmedizin übernehmen einen Teil der Kosten. Ich bin beim EMR registriert und Mitglied beim NVS.
Ihr Weg zu spürbarer Erleichterung und mehr Lebensqualität
Chronische oder akute Schmerzen kosten täglich enorme Energie und schränken den Alltag massiv ein. In meiner Praxis in Zürich Albisrieden nehme ich mir die Zeit, die zugrundeliegenden Ursachen Ihrer Beschwerden nach den Prinzipien der Traditionellen Chinesischen Medizin tiefgehend zu analysieren.
Jeder Schmerz ist individuell – und genau so individuell wird Ihre Behandlung auf Sie abgestimmt. Mein Ziel ist nicht nur, dass der Schmerz nachlässt. Ihr Körper soll wieder selbst ins Gleichgewicht finden – damit der Schmerz möglichst nicht zurückkommt.