Claude Scheer
eidg. dipl. Naturheilpraktiker TCM in Zürich
Als Naturheilpraktiker TCM begleite ich Menschen seit Oktober 2001 in eigener Praxis – zwanzig Jahre lang am Albisriederplatz (Albisriederstrasse 5), gleich oberhalb der Nature First Apotheke, und seit 2021 an der Albisriederstrasse 290A, mitten in Albisrieden. Mit der Chinesischen Medizin beschäftige ich mich seit 1996, mit der altchinesischen Tradition seit 1994.
Das eidgenössische Diplom Naturheilpraktiker TCM ist die höchste Qualifikationsstufe der Schweiz in diesem Beruf. Seit dem 1. Oktober 2026 führe ich dazu den offiziellen Titelzusatz «Professional Master». Mein vollständiger Titel lautet: Naturheilpraktiker mit eidgenössischem Diplom in Traditioneller Chinesischer Medizin TCM, Professional Master. Die eidgenössische Höhere Fachprüfung (HFP) habe ich in den Schwerpunkten Akupunktur und Traditionelle chinesische Arzneitherapie abgelegt. Ich bin Mitglied beim EMR und beim NVS und besitze die offizielle Berufsbewilligung der Kantone Zürich und Luzern. Für Sie bedeutet das: geprüfte Ausbildung, anerkannte Qualität – und je nach Zusatzversicherung die Möglichkeit, die Behandlung über Ihre Krankenkasse abzurechnen.
Mehr dazu – wie eine Behandlung abläuft, wie lange sie dauert und was sie kostet – finden Sie unter Ablauf und Kosten.
Worauf ich mich spezialisiert habe
Warum ich TCM praktiziere
Angefangen hat es nicht mit der Medizin, sondern mit einer Faszination. Zwischen 1994 und 1996 besuchte ich verschiedene Kurse bei Master Mantak Chia – mein erster Kontakt mit der altchinesischen Tradition. Was mich daran packte, liess mich nicht mehr los: 1995 und 1996 absolvierte ich in Mannheim die Ausbildung zum Tai-Chi-Lehrer, kurze Form 13 im Yang-Stil.
Während dieser Ausbildung habe ich erst begriffen, wie weit der Taoismus reicht. Er umfasst nicht nur die Bewegung, sondern ein ganzes Gebäude: die Traditionelle Chinesische Medizin, das Yi Jing, die Geomantie Feng Shui, Tai Chi und Qi Gong. Von all dem hat mich die Medizin am stärksten angezogen – und damit begann ein neuer Lebensabschnitt. 1996 schrieb ich mich an der Akademie Naturheilkunde in Basel ein, kurz darauf folgte meine erste Ausbildung in chinesischer Medizin.
Was mich bis heute fasziniert, ist der ganzheitliche Blick auf den Menschen. In meiner Arbeit sehe ich nicht nur das Symptom, sondern die ganze Person. Mit Ihnen gemeinsam einen Weg zu erarbeiten, der Sie zurück in den Lebensfluss bringt – das ist es, was mir Freude macht.
Zu dieser Arbeit gehört für mich auch das Gegenteil: offen zu sagen, wann ich nicht der Richtige bin. Was die Chinesische Medizin nicht leisten kann und wann ich eine Behandlung abbreche, habe ich auf einer eigenen Seite aufgeschrieben.
So arbeite ich – von der Erstkonsultation bis zur Behandlung
Die Erstkonsultation
Am Anfang steht ein ausführliches Gespräch über das, was Sie beschäftigt. Liegen Röntgenbilder oder MRI-Aufnahmen vor, schaue ich sie mir an, und ärztliche Befunde fliessen in die spätere Behandlung ein. Wo es angezeigt ist, bespreche ich mit Ihnen auch eine Weiterweisung an eine Ärztin oder einen Arzt – die Chinesische Medizin ersetzt eine nötige Abklärung nicht.
Dazu kommen Puls- und Zungendiagnose. Nach dieser Anamnese sage ich Ihnen, welche Schritte ich empfehle und warum.
Ernährung – und warum ich nicht von Diät spreche
Oft beginnt es bei der Ernährung. Ich spreche bewusst nicht von Diät, denn das ist es nicht. Es geht nicht ums Verzichten, sondern darum, was Ihr Körper im Moment gut verarbeiten kann. Das Wort Diät schreckt die meisten Menschen ab – und es trifft die Sache nicht. Wie ich dabei vorgehe, steht unter Ernährung nach TCM.
Akupunktur, Tuina, Moxa und Schröpfen
Akupunktur setze ich vor allem dann ein, wenn Energie gestaut ist und die Leitbahnen wieder geöffnet werden müssen. Meistens verbinde ich sie mit der Tuina-Massage, weil beides in dieselbe Richtung arbeitet. Je nach Bild kommen Moxa – also Wärme – oder das Schröpfen dazu.
Ein Punkt ist mir dabei wichtig: Ich bin während der ganzen Behandlung bei Ihnen. Sie liegen nicht allein mit den Nadeln in einem Raum, während nebenan schon der nächste Patient behandelt wird.
Chinesische Kräuter
Chinesische Kräuter sind eine sehr wirksame Therapieform, wenn ein Mangel im Körper behandelt werden soll – wenn also etwas aufgebaut werden muss. Auch bei Hitze und bei Stauungen unterstützen sie die Akupunktur. Häufig ist es die Verbindung aus beidem, die trägt.
Womit ich arbeite und wie die einzelnen Verfahren zusammengehören, habe ich auf der Seite Traditionelle Chinesische Medizin ausführlich beschrieben.
Beratung in mehreren Sprachen
Französisch (Français)
Englisch (English)
Spanisch (Español)
Italienisch (Italiano)
Ausbildungen und Diplome – seit 1996
Weiterbildung ist mir wichtig. Nicht, weil der Beruf es verlangt, sondern weil ich meine Patientinnen und Patienten so gut betreuen möchte, wie es mir möglich ist – und dafür muss man weiterlernen. Was vor dreissig Jahren galt, reicht heute nicht mehr aus.
Angefangen hat dieser Weg 1996, und er hört bis heute nicht auf: Der Lehrgang zu Master Tung läuft bis ins laufende Jahr. Hier stehen alle Ausbildungen, mit Jahreszahlen und den Menschen, bei denen ich gelernt habe.